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Knapp ist untertrieben ^^

Es ia ja allgemein bekannt, das Herr S. sich zuweilen nicht gerade in der Nähe aufhält. Ein Umstand, mit dem man wohl leben muss. Oder sollte ich eher frau sagen?

Jedenfalls hat besagte Frau sich ein Buch geliehen... oder es eher aus Frust angefangen und dann aus noch mehr Frust einfach mitgenommen. Aber das is eine andere- und nicht gerade lustige- Geschichte. Nun geschah aber, womit wohl kaum einer gerechnet hatte und welcher Umstand wirklich an ein Wunder grenzt- da hat sie das Buch doch in zwei Tagen durchgelesen. (Durchschnittliche Dauer: um die 10 Monate (+/-)). Diverser Geburtstagsparty entkommen, beschließt frau also, Herrn S. schriftlich zu kontaktieren und ihn zu bitten, sich die Fortsetzung holen zu dürfen in heimischen Gefilden. Herr S, offensichtlich hoch erfreut, dass er endlich jemand hat, mit dem er demnächst (sollte er wieder nach hause kommen )über alle Abenteuer von Artemis Fowl diskutieren könne, hatte natürlich nix dagegen, also -frau is ja nich ganz dumm- schreibselt diese Herr S. 2 an, erklärt ihm den genauen Lageplan der Bücher im Nachbarzimmer und während dieser sich auf die Suche macht, setzt frau sich in ihr weißes Fundstück aus archeologischen Grabungen und bricht in Richtung S.Manor auf. Kurz davor begegnet ihr ein LKW. Frau denkt sich nicht viel dabei, außer, dass es Erlebnisberichten zu Folge wohl öffter vorkommt, dass sich Lkws und ahnungslose Reisende in die Einbahnstraße am Arsch der Welt verirren. Da zeigt sich mal wieder: Traue nie deinem Navigationsgerät! denn dieses hat die neue Straße noch nicht verzeichnet, die man sonst nehmen müsste. So mancher gute Glaube endete samt Golf 3 im Graben ^^

Zurück zu frau, die Hinter dem LKW stehen bleibt, der nun auf beiden Fahrbahnen steht, weil sie nicht weiter kommt und ahnt schon, dass Dieser zurück setzt, als er plötzlich stehen bleibt. Was sie nicht ahnt: 1. Der Fahrer hat sie nicht gesehen uuuund 2. der Motor ihrers Artefaktähnlichen Gefährt geht aus. Jawoll. Frau versucht en Motor wieder an zu kriegen. Unterfangen scheitert. Frau sieht den LKW, der nur noch einen Meter vor sich ist, weiter auf sich zu kommen. Frau donnert auf die Hupe. Nichts passiert, der LKW kommt näher und anstatt auf die glorreiche Idee zu kommen, raus zu springen, sollte es zur Kollision kommen, denkt sich Frau völlig naiv, "wenns knirscht, wird der schon merken, dass hinter ihm einer war" Doch dann passiert ein Wunder. Knapp 50 Zentimeter vor der eigenen Stoßstange kommt der LKW- welcher vor 30 Jahren mal ein hochmodernes Gerät gewesen sein muss- zum stehen. Frau fackelt nicht lange, kriegt tatsächlich das Auto wieder an, schiebt sich am LKW vorbei und fährt in S. Manor`s Auffahrt, wo sie auch nicht lange warten muss- dafür aber völlig fertig und mit zitternden Knien- bis Herr S. ihr die Tür auf macht und die gewünschte Ware überreicht. Anstatt dasses das gewesen ist, kommt Frau S. (sen.) aus den Haus, lacht sich über den LKW schrott, der nach eigenen Angaben schon seit knapp einer Stunde versucht, aus der Straße wieder raus zu kommen und bekommt dann von ihrem Mann aus dem Schlafzimmerfenster mitgeteilt, sie solle sich das Kennzeichen aufschreiben, da besagter LKW oder besser dessen Fahrer gerade ein Straßenschild umgenitet hätte. Abgesehen davon befand sich das Verkehrsmittel samt Anhänger in diesem Moment nur noch knapp 30 Zentimeter vom Graben entfernt.

Frau S., Ihr Mann am Schlafzimmerfenster und Herr S.2 samt der Hauptfiger, die immernoch mit Frau S. (sen) unten an der Straße steht, beobachten also amüsiert, wie der Fahrer des LKWs verzweifelt. Irgendwann bekommt Herr S. Senior dann zuviel, verlässt seinen Aussichtspunkt und stapft über die Straße dem LKW entgehen, steigt dort auch promt ein und braucht genau einen Anlauf und eine dafür bemessene Zeit von nicht mal 2 Minuten, bis der den LKW zurückgefahren, in die richtige Straße einlenkt und das Straßenschild wieder aufgerichtet hat. So schnell hat man noch nie einen LKW samt anhänger davon fahren sehen ^^

Jetzt kommt das Ende vom Lied: Frau fährt nach hause, ist wortwörtlich HEILfroh, dort unversehrt angekommen zu sein und schreibt Herrn S., -nachdem ihr Vater offensichtlich enttäuscht ist, dass es nicht zum Crash gekommen ist und er somit für eine 150-Euro-Schrottkiste doch keine 1000Euro Entschädigung bekommt- sie wäre fast von einem LKW überfahren worden, ihr Herz würde immernoch rasen.... aber sonst wär nix passiert. Die schon ein wenig theatralische Formulierung reicht aber aus, im fernen Wetzlar für Angst und Schrecken zu sorgen und das so gut, dass es keine fünf Minuten dauert, bis frau der ihr Handy klingelt und Herr S. sich nach deren Wohlbefinden erkundigt und sich nach dem glücklichen Ausgang auch herzlich über die Geschichte schrottlacht, besonders weil sein Vater der Held des Tages war.

 

Demnach zu schließen ist Frau also mit den Schrecken davon gekommen. Das einzige, was sie nun noch beschäftigt ist der Umstand, dass sie nicht von alleine auf die Idee gekommen ist, aus dem Auto zu springen... o.O Als ob ihr Leben nicht vielleicht davon abgehangen hätte...

 

Also in diesem Sinne:

Allseits gute Fahrt

(UND VORSICHT VOR KÖLNER LKW!!!!!) 

 

31.7.07 23:11
 


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